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Großvater Gee ist tot. Der berühmte Fotograf ist an einem Herzinfarkt gestorben und hat seiner Enkelin Maggie ein Rätsel hinterlassen. Sie soll sieben Muscheln wieder zurück in das Meer bringen, aus dem Gee sie herausgeholt hat. „Ein Geschenk fürs Leben“ hat er da Maggie hinterlassen, wie sie recht schnell begreift. Sie freut sich darauf, dass Gee sie weiter in ihrem Leben begleiten wird. Jede Muschel, ja sogar die Schatulle wird mit einer Geschichte verwoben, die den Leser um die Welt führen, mit Stationen in England, Irland, Frankreich, Russland und Japan. Damit man nicht so schnell den Überblick behält werden auch noch die Zeiten hin und her gewirbelt. Weiterlesen »

Der letzte Sommer vor der Einschulung kommt auf jeden Fall. In Garmans Fall geht er dann schneller, als ihm lieb ist. Garman ist fünf und kommt im Herbst in die erste Klasse.

Sein Vater ist ein Orchestergeiger und geht ausgerechnet in diesem Sommer auf eine Konzertreise.Doch Garmans drei Tanten kommen mit dem Schiff über den Fjord zu ihrem Sommerbesuch. Von ihnen will Garman mehr über die Angst wissen – über seine vor der Schule und dem Ungewissen und vor deren eigenen Ängsten.

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Bei diesem Buch versuche ich mal, mich kurz zufassen: Es ist einfach herrlich! Wir erfahren, wo das Thermometerhuhn lebt, lernen den Anglerfisch kennen und wissen nun, dass der Monarchenfalter keine Könige zerbastelt aber trotzdem eine lustige Geschichte mit sich bringt.

Bibi Dumon Tak gräbt die skurrilsten Kreaturen aus und präsentiert sie uns in einem wunderschönen Band. Der Text wird dabei unterstützt durch die minimalistischen  Schwarzweiß-Zeichnungen von Fleur van der Weel. Das Buch ist auf der diesjährigen Nominierungsliste des Deutschen Jugendbuchpreises in der Sparte Sachbuch. Weiterlesen »

Die 1967 in Ostberlin geborene Nadia Budde landete gleich mit ihrem Erstling „Eins zwei drei Tier“ einen großen Wurf und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2000 ausgezeichnet. Zuvor war sie Gebrauchswerberin und studierte Grafik in Berlin und London. 2010 ist sie nun wieder nominiert mit „Such dir was aus, aber beeil dich!“. Hier beschreibt (nun, im Grunde bezeichnet sie ja) sie eine Kindheit in der DDR, irgendwo zwischen Propaganda und Kittelschürzen. Weiterlesen »

Die 1940 geborene Mirjam Pressler übersetzt Bücher und sie schreibt auch welche. Sie hat in einem Kibbuz in Israel gelebt und spricht Hebräisch und Jiddisch. Nun kommt sie mit einer Variation zum klassisch-humanistischen Drama “Nathan der Weise” daher und überträgt dieses in eine moderne Romanform. Dabei behandelt sie den Stoff voller Respekt vor den Klasikern, ebenso wie voller Respekt vor den jugendlichen Lesern.

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Ganz in der Tradition (post)moderner Metacomics gibt Nicolas Mahler in „Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber“ und „Die Zumutungen der Moderne“ einen Einblick in die Literaturmaschinerie und das Kunstschaffen.

Mit seinen tuschegewordenen Minimalcharakteren gelingt ihm ein Blick auf das Wesentliche: Die Wunde des Gegenstandes, den er betrachtet. So braucht Mahler auch nicht viel Platz um seine Geschichten zu erzählen, er folgt meistens dem Muster “Gegenstand skizzieren, Wunde zeigen, drin rumbohren, fertig.”Mahler bringt die Striche einfach auf den Punkt.

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